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    Wird deine Website von KI zitiert – oder nur gefunden?

    23. September 20266 Min. Lesezeit
    Wird deine Website von KI zitiert – oder nur gefunden?
    Vorab, wie immer: Im Ideenportal führt gerade „Claude richtig nutzen“ mit sieben Stimmen – daraus wird vermutlich Mitte Oktober ein Workshop, drei oder sieben Stunden, Feedback dazu gern an mich. Alle Zusammenfassungen liegen hier im KI-Portal, auch die vom 12. August zum Thema Sichtbarkeit, die für heute die Grundlage war. Und: Wer bis Ende September für die 360°-KI-Ausbildung oder den AI Visual Creator Pro anfragt, kommt noch in die laufenden Durchgänge. Das Agenten-Quartal geht im Oktober mit „Content statt Chaos“ weiter, für November (Leads, Verkaufen, CRM) gilt der Early-Bird-Preis noch bis 30. September.

    Kennst du dein Google-Ranking?

    Ich habe die Frage zu Beginn gestellt. Zwei Teilnehmerinnen, zwei Mal Kopfschütteln. Eine sagte: „Ich wusste gar nicht, dass es das noch gibt.“

    Es gibt es. Die meisten Menschen suchen nach wie vor über Google. Aber daneben ist in vier Jahren etwas gewachsen, das nach meiner Einschätzung inzwischen 40 Prozent der Relevanz ausmacht: Menschen fragen ChatGPT, Perplexity, Claude oder Gemini – und bekommen keine Linkliste, sondern eine Antwort. Bei Google hat dieser Weg vielleicht zwölf Jahre gedauert. Hier waren es vier.

    Der Unterschied, der alles ändert: Google gab dir ein "Telefonbuch", und du hast dir einen Eintrag ausgesucht. Die KI gibt dir die Antwort und schreibt darunter, woher sie sie hat. Wer dort nicht steht, existiert für diese Frage nicht.

    Das Unangenehme daran: Du merkst es nicht. Für Google gibt es seit über zwanzig Jahren Werkzeuge, die dir sagen, auf welchem Platz du für welches Wort stehst. Für die KI-Antworten gab es bisher keins – jedenfalls kein gutes, bezahlbares auf Deutsch. Man konnte es von Hand prüfen. Ich habe das im August gezeigt. Aber niemand macht das zweimal die Woche, in vier Systemen, für zwanzig Fragen.

    Gefunden ist nicht zitiert

    Zwei Dinge, die man auseinanderhalten muss.

    Gefunden werden heißt: Deine Seite ist technisch da. Sie steht im Index von Google und Bing, hat eine Sitemap, eine robots.txt, lesbaren Text. Das ist die Grundlage – und die KI-Systeme nutzen dieselben Kriterien wie die Suchmaschinen. Wer bei Google nicht existiert, existiert auch für ChatGPT nicht.

    Zitiert werden heißt: Jemand stellt eine Frage, und die KI nennt deine Seite als Quelle für die Antwort. Und wenn nicht dich – wen dann?

    Das Erste kann man reparieren. Das Zweite kann man nur messen, beobachten und über Wochen verändern. Genau dafür ist Cited gebaut.

    Was Cited macht

    Cited – englisch für „zitiert“ – nimmt jede Website, die du einträgst, und prüft zwei Ebenen:

    Die technische: Sitemap, robots.txt, Index bei Google und Bing, schema.org-Auszeichnung, Text im HTML statt nur per JavaScript, Überschriftenstruktur, Open Graph, Lesbarkeit ohne JavaScript, KI-Relevanz. Jede Seite bekommt einen Haken, eine Warnung oder ein rotes X.

    Die Zitier-Ebene: Du legst bis zu zwanzig Fragen fest, für die du die Antwort sein willst. Cited stellt sie zweimal pro Woche an ChatGPT, Claude, Perplexity und Gemini – jede Frage mehrfach, damit man Zufall von Stabilität unterscheiden kann – und zeigt dir, wer genannt wird. Du oder jemand anderes. Und wie sich das über die Wochen verschiebt.

    Und dann das, was den Unterschied macht: Cited zeigt dir nicht nur, was fehlt. Es schreibt dir den Auftrag, mit dem du es behebst. Als Text, den du in Lovable einfügst und ausführst. Du musst nicht wissen, was schema.org ist. Du musst kopieren, einfügen, veröffentlichen, neu prüfen.

    Das Tool ist komplett auf Deutsch und auf den deutschsprachigen Markt ausgelegt. Es funktioniert auch für Seiten, die nicht mit Lovable gebaut sind – dann setzt du die Maßnahmen von Hand oder mit Plugins um.

    Live an einer echten Website

    Ich habe Veronikas Seite genommen, ohne sie vorher zu testen. Domain eingetragen, auf „Seiten prüfen“ geklickt. Ergebnis: null Seiten gefunden.

    Nicht, weil die Seite nicht existiert. Weil sie keine Sitemap hat – und ohne Sitemap kann weder Cited noch ein KI-System wissen, welche Seiten es gibt. Das rote X stand in den Maßnahmen, daneben der fertige Prompt. Ich habe ihn Veronika per WhatsApp geschickt, sie hat ihn in Lovable eingegeben, veröffentlicht. Neu geprüft: neun Seiten.

    Und dann das ehrliche Bild dieser neun Seiten: keine schema.org-Auszeichnung, bei allen neun Nacharbeit beim Text im HTML, bei allen Überschriften, ohne JavaScript nicht lesbar, KI-Relevanz nein. Zitierbarkeit und Open Graph: gut.

    Das war keine schlechte Website. Das war eine normale, mit Lovable gebaute Seite, wie sie die meisten von euch haben.

    Veronikas Frage dazu war die wichtigste des Abends: „Das sind alles technische Änderungen, nichts Inhaltliches?“ – Richtig. Bis auf einen Punkt: Bei KI-Relevanz schlägt der Prompt vor, Fragen und Antworten auf der Seite zu ergänzen. Das ist inhaltlich, und das solltest du dir vor dem Veröffentlichen anschauen.

    Zweiter Lerneffekt aus dem Live-Versuch: Lovable hat bei der Umsetzung nach einer Umstellung auf TanStack gefragt. Das ist sinnvoll – die Seiten werden dann anders ausgegeben, lesbarer für Maschinen – aber es ist kein Nebenbei-Schritt. Wer das macht, sollte sich eine halbe Stunde Zeit nehmen.

    Wer wird zitiert – und wer stattdessen?

    Dann die zweite Ebene. Veronika hat eine Frage gewählt: „Was unterscheidet Veronika Ziegelmayer von ähnlichen Angeboten?“ Cited hat sie in vier Systemen gestellt.

    Ergebnis: Ihre eigene Seite steht an erster Stelle. Danach zwei LinkedIn-Profile, dann Seiten, die mit ihr nichts zu tun haben – ein Bistum, ein Bootsbauer in Osttirol. Das ist die ungeschminkte Antwort, die jeder bekommt, der diese Frage stellt.

    Und da liegt die eigentliche Arbeit: nicht in der Technik, sondern in der Wahl der Fragen. Veronikas Nachfrage: „Aus meiner Sicht oder aus Sicht der Besucher?“ – Immer aus Sicht der Besucher. Nicht „Was will ich wissen?“, sondern „Was fragt jemand, der mich noch nicht kennt?“ Für die KI Akademie sind das Fragen wie „Wo kann ich eine KI-Ausbildung für Solopreneure machen?“. Dort stehe ich aktuell auf Platz drei, hinter der VHS Pinneberg und dem Bundesverband der Freien Berufe. Nennungsquote nach einigen Wochen Optimierung: 50 Prozent.

    Der Verlauf ist das, worum es geht. Eine Woche sagt nichts. Vier Wochen sind knapp. Deshalb gibt es Cited nicht im Monatsabo – dazu gleich mehr.

    Was noch drin ist

    Search-Console-Anbindung: Wer sie verknüpft, sieht Klicks, Impressionen und Google-Positionen direkt im Tool. Die Search Console selbst ist kostenlos und gehört auf jede Website, unabhängig von Cited.

    Ein eigener Analyse-Code, gerade fertig geworden: zeigt, woher die Besucher kommen – und vor allem, wie viele davon aus KI-Systemen. Das ist die Zahl, die in einem Jahr jeder wissen will.

    Nutzerverwaltung: Team, Freelancer, Agentur können mit denselben Projekten arbeiten. Der Tarif ist nach Webauftritten gedeckelt, nicht nach Nutzern.

    Was noch nicht drin ist

    Der Stand ist Pareto-fertig: 80 Prozent stehen, es gibt Bugs, einige kenne ich, andere noch nicht.

    Und aus der Session ist eine Idee entstanden, die ich vorher nicht hatte: Wenn ich auf Platz drei stehe – warum analysiert Cited nicht die zwei Seiten über mir und leitet daraus Textvorschläge ab? Nicht als Copy-Paste-Prompt, das wäre gefährlich, weil die Inhalte oft ganz andere sind. Aber als drei bis fünf Vorschläge, aus denen man wählt. Ich prüfe, was das kostet. Vielleicht wird das ein Upgrade.

    Veronikas zweite Rückmeldung habe ich mitgenommen: Sie will die Begriffe erklärt haben, nicht versteckt. Ich hatte überlegt, Sitemap, robots.txt und schema.org ganz wegzulassen und nur eine Ampel zu zeigen. Jetzt denke ich: Ampel plus Erklärung für die, die wissen wollen, warum.

    Warum ELEXIC

    Kurz zur Einordnung, damit sich niemand wundert: Die KI Akademie Deutschland ist der Ort für Ausbildung und Training. Cited erscheint unter einer zweiten Marke, ELEXIC – die gehört mir und ist der Ort für Dinge, die man per Klick kaufen, buchen oder abonnieren kann. Optisch anders, dahinter derselbe Mensch.

    Preise, und warum sie so sind

    Nach draußen gibt es Cited im Quartal: 169 Euro, das sind rechnerisch 56 Euro im Monat, quartalsweise kündbar. Kein Monatsabo – weil Zitierbarkeit zwei bis drei Monate braucht, bis sich etwas zeigt, und ein Monat nur eine Momentaufnahme wäre. Dazu kommt: Die Abfragen in vier KI-Systemen kosten mich jeden Monat echtes Geld.

    Einen Jahrespreis gibt es, aber nur für Menschen, die ich kenne – ich will keine Diskussion, wenn jemand nach drei Monaten merkt, dass es nicht passt.

    Für Agenturen und alle mit vielen Seiten gibt es einen größeren Tarif: 15 Webauftritte, 60 Fragen, dreimal pro Woche.

    Und für Teilnehmer der Akademie gibt ein Angebot, das ich bewusst nur an Menschen gebe, die mich kennen: Lifetime, gerademal 1.490 Euro, einmal. Nie wieder auch nur einen Euro. Alle Standardfunktionen, 5 Webauftritte, 20 Fragen, alle künftigen Features, keine Preisänderung – für eine kleine Handvoll, die das Tool mit mir zusammen weiterbaut. Wer das will, meldet sich direkt.

    Cited anschauen und Seite prüfen

    Domain eintragen, auf „Prüfen“ klicken – das erste Ergebnis kommt per Mail. Direkt ins Tool: cited.elexic.ai, dort „/demo“ für die Beispieldaten.

    Was ich von dir brauche

    Zwei Dinge, und ich meine sie ernst:

    Erstens: Feedback. Zur Landingpage, zur Prüf-Mail, zum Tool. Was unklar ist, was fehlt, was nervt. Gerade jetzt, mit einer Handvoll Nutzern, kann ich jede Rückmeldung einzeln berücksichtigen. In drei Monaten geht das nicht mehr.

    Zweitens eine Frage: Welche Frage sollte eine KI mit deiner Website beantworten? Schreib sie mir. Das ist die Frage, mit der du in Cited anfängst – und für mich der beste Hinweis darauf, was das Tool als Nächstes können muss.


    Nächste KI Session am Mittwoch: „Content statt Chaos“ – der Auftakt zum Oktober-Modul und ein Blick auf November. Ich melde mich dann aus Brasilien. Von irgendwo zwischen Sao Paulo und Rio de Janeiro.

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    Zitiert werden ist die neue Sichtbarkeit
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    Worum es in diesem Beitrag geht

    Vier von zehn Antworten kommen heute aus KI-Systemen, nicht aus Google. Wer dort nicht als Quelle genannt wird, ist unsichtbar – und merkt es nicht. In dieser Session habe ich Cited zum ersten Mal gezeigt: live an einer echten Website, mit allem, was dabei kaputt und danach grün war.

    In welchem Zusammenhang dieser Beitrag steht

    Die Beiträge im Blog der KI Akademie Deutschland entstehen aus der laufenden Arbeit mit Selbstständigen und kleinen Unternehmen. Grundlage sind die Live-Formate der Akademie: die wöchentliche KI Session am Mittwoch von 17:00 bis 18:00 Uhr über Zoom, die Ausbildungsprogramme und die gemeinsamen Umsetzungstage. Was dort besprochen, ausprobiert und verworfen wird, wird hier nachlesbar festgehalten – mit dem Ziel, dass sich Leserinnen und Leser ein realistisches Bild davon machen können, was künstliche Intelligenz im eigenen Betrieb leistet.

    Die Artikel folgen deshalb selten einer Werkzeugliste, sondern einer Aufgabe: Welcher Arbeitsschritt kostet heute Zeit, welche Werkzeuge kommen dafür in Frage, wie sieht der Ablauf konkret aus, und woran erkennt man, dass sich der Aufwand gelohnt hat. Wo Grenzen bestehen – bei der Qualität der Ergebnisse, beim Datenschutz oder bei den Kosten – werden sie benannt.

    Wer tiefer einsteigen möchte, findet die Aufzeichnungen der Sessions in der Video-Bibliothek und bewertete Werkzeuge im AI Tool Hub. Für die begleitete Umsetzung am eigenen Vorhaben gibt es die Ausbildungsprogramme und die Implementation Days.

    Für wen der Blog gedacht ist

    Angesprochen sind Menschen, die ihr Geschäft selbst verantworten: Selbstständige, Beraterinnen und Berater, Handwerksbetriebe, Agenturen und kleine Teams. Vorkenntnisse in künstlicher Intelligenz sind nicht nötig. Die Sprache bleibt bewusst nah am Alltag, damit die Schritte auch ohne technischen Hintergrund nachvollziehbar sind.

    Häufige Fragen zum Blog

    Worum geht es im Blog der KI Akademie Deutschland?
    Der Blog begleitet die Arbeit der KI Akademie Deutschland: Zusammenfassungen aus Live-Sessions, Erfahrungen aus der Ausbildung und Einordnungen zu KI-Werkzeugen im Arbeitsalltag von Selbstständigen und kleinen Unternehmen.
    Für wen sind die Artikel geschrieben?
    Für Selbstständige, Solopreneure, Beraterinnen und Berater sowie kleine Teams, die künstliche Intelligenz praktisch nutzen wollen. Vorkenntnisse sind nicht nötig, technische Begriffe werden erklärt.
    Warum sehe ich bei manchen Artikeln nur eine Zusammenfassung?
    Einzelne Beiträge gehören zum Mitgliederbereich der KI Akademie Deutschland. Titel und Kurzbeschreibung sind öffentlich, der vollständige Text steht angemeldeten Mitgliedern im KI-Portal zur Verfügung.
    Wie oft erscheinen neue Beiträge?
    Neue Beiträge entstehen laufend aus den Live-Formaten der Akademie, insbesondere aus der wöchentlichen KI Session am Mittwoch von 17:00 bis 18:00 Uhr.
    Wer schreibt die Beiträge?
    Verantwortlich ist Sebastian Eisenbürger, Gründer der KI Akademie Deutschland und von ELEXIC. Er kommt aus dem Marketing und arbeitet seit Jahren an KI-Bildung für Selbstständige und den Mittelstand.

    Weiterführende Seiten

    Verantwortlich für diesen Beitrag: Sebastian Eisenbürger, KI Akademie Deutschland. Redaktionelle Leitung: Sebastian Eisenbürger, Gründer der KI Akademie Deutschland und von ELEXIC, mit Marketing-Hintergrund und seit Jahren auf KI-Bildung für Selbstständige und Mittelstand fokussiert. Zuletzt aktualisiert am 23. September 2026.